Dr. Laura Aichroth
Beraterin für Beziehungsdynamiken, promovierte Sozialwissenschaftlerin & Trainerin für ADHS und Autismus
Ich begleite Menschen dabei, eigene Muster zu erkennen, das Denken, Fühlen und Handeln zu reflektieren und – wenn sinnvoll – zu verändern oder zu unterlassen. In der beziehungsbude. arbeite ich in München sowie online mit Menschen in unterschiedlichsten Lebenskonstellationen: von Einzelpersonen und Paaren (monogam, offen, polyamor) bis hin zu Co-Parenting-Modellen und vielfältigen Familienformen.
Meine Arbeit ist keine Therapie, beinhaltet keine Diagnostik und ersetzt keine medizinische Behandlung. Mir geht es um die Dynamik, die zwischen Menschen entsteht, und um die Erleichterung durch eine gehirngerechte Lebensgestaltung.
Meine Arbeitsweise: Allparteilich & strukturiert
Ich ordne nicht ein, was richtig oder falsch ist. Stattdessen unterstütze ich euch dabei, Zusammenhänge und Auswirkungen sichtbar zu machen. Anders als in der Mediation geht es bei mir nicht um formale Einigungen, sondern um das Verstehen von Dynamiken. Denn Praxis ist das, was man tut, und nicht das, was man sagt.
Zentrale Prinzipien meiner Arbeit:
- Allparteilichkeit: Ich stehe auf der Seite des Prozesses, nicht einer Person.
- Wissenschaftliche Fundierung: Erkenntnisse aus Neuro-, Sozial- und Organisationspsychologie fließen direkt ein.
- Vielfaltsbewusste Perspektive: Ohne normative Vorstellungen davon, wie Beziehungen oder Gehirne „sein sollten“.
- Transparenz: Klare professionelle Grenzen sind für mich die Basis von Vertrauen.
Fachlicher Hintergrund & Expertise
Ich bin promovierte Sozialwissenschaftlerin und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs). Neben meiner beratenden Tätigkeit beschäftige ich mich als Professorin wissenschaftlich mit Themen wie Zusammenarbeit, Neurodivergenz und Stressbewältigung. Psychoedukation ist für mich ein wichtiger Bestandteil: Viele Dinge über unser Gehirn oder den Umgang mit Veränderungen lernen wir leider nicht in der Schule – außer wir machen es zu unserem Beruf.
Mein Weg & Weiterbildungen:
Eine persönliche Zäsur nach einer knapp überlebten Not-OP vor einigen Jahren war mein Auslöser, vieles in meinem Leben zu verändern. Die Suche nach dem, was wirklich gesund und gehirngerecht ist, prägt heute meine Haltung: Leben gewinnt an Qualität, wenn wir verinnerlichen, dass es endlich ist.
- Promotion im Bereich Sozialwissenschaften & Studium der Wirtschaftspsychologie.
- Systemisches Coaching (DCV-anerkannt) & systemische Paarberatung.
- Trainerin für ADHS und Autismus.
- Seit 2018 beratend tätig (zunächst im Business-Kontext, seit 2020 auch privat).
Meine Haltung: Verstehen statt Verdrängen
Wir alle tragen „Autopiloten“ in uns, die durch frühe Erfahrungen geprägt wurden. Was uns heute Probleme bereitet, war früher oft eine hilfreiche Überlebensstrategie. Ich arbeite ohne Bewertungen und Schuldzuweisungen. Wir sind, wie wir sind – aber manche Überzeugungen brauchen ein Update, wenn sie ausgedient haben.
Kurzgefasst bedeutet das für unsere Zusammenarbeit:
- Verantwortung statt Schuld
- Dynamik statt Defizit
- Kontext statt Kampf
- Passung statt Perfektion
Nicht jedes Problem braucht eine aktive Lösung. Oft liegt die Veränderung im
bewussten Lassen – was meist deutlich schwieriger ist, als etwas Neues zu tun.
„Es ist ja nun mal so, wenn’s läuft dann waren’s immer alle, wenn’s nicht läuft immer alle anderen.“
Grossstadtgeflüster
